Vorwürfe: Muslimbruderschaft
Einleitung
verfasst von Marwan Al-Moneyyer, zweiter Vorsitzender des Vereins „Islamisches Zentrum München eV“ am 6.4.2026
In Verfassungsschutzberichten sowie in Teilen der medialen Berichterstattung wird das IZM wiederholt als Teil oder Umfeld der Muslimbruderschaft eingeordnet – eine Zuschreibung, die wir ausdrücklich zurückweisen. Gleichwohl greift eine bloße Zurückweisung zu kurz, da sie die analytische Komplexität der zugrunde liegenden Konstellation nicht erfasst.
Tatsächlich fungiert das Label „Ikhwān“ in vielen arabischen Kontexten weniger als präzise kategoriale Zuordnung denn als unscharfer Sammelbegriff. Er wird für eine Vielzahl von Strömungen verwendet, die entweder in der Tradition der Muslimbruderschaft stehen, von ihr beeinflusst sind oder ihr – mit unterschiedlicher Trennschärfe – zugerechnet werden. Diese reform-islamistischen Bewegungen haben seit dem späten 19. Jahrhundert weite Teile der muslimischen Welt geprägt. Zugleich sind sie selbst Ergebnis vielschichtiger Wechselwirkungen mit anderen intellektuellen, religiösen und politischen Strömungen. In der Gegenwart werden sie in zahlreichen Staaten ambivalent wahrgenommen: einerseits als Träger sozialer Reformimpulse, andererseits als potenzielle sicherheitspolitische Herausforderung.
Vor diesem Hintergrund setzt der vorliegende Beitrag an und verfolgt mehrere Leitfragen: Was ist unter einer „reformorientierten Strömung“ im Islam zu verstehen? Wie hat sie sich historisch im Spannungsfeld von Tradition und Moderne sowie im Verhältnis zu modernen Staats- und Gesellschaftsordnungen positioniert? In welchem Verhältnis stehen ihre unterschiedlichen Ausprägungen – einschließlich solcher, die ethische Grenzen überschreiten oder mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung unvereinbar sind – zur FDGO? Und schließlich: Wie verortet sich das IZM als Teil einer reformorientierten Tradition innerhalb dieses vielschichtigen Spannungsfeldes?
Die im Folgenden behandelten Aspekte knüpfen an zentrale Motive der reformorientierten Strömung an und entfalten sie in systematischer Perspektive:
- Die leitenden Motive der reformorientierten Strömung lassen sich bis in die Zeit des Propheten (Frieden und Segen seien mit ihm) zurückverfolgen und sind damit nicht als moderne Innovation, sondern als Bestandteil der innerislamischen Traditionsbildung zu verstehen.
- Seit etwa 150 Jahren steht diese Strömung in einem intensiven Dialog mit der Moderne. Gemeint ist dabei insbesondere die Auseinandersetzung mit einem veränderten Wissenschaftsverständnis, mit den tiefgreifenden Transformationen menschlicher Lebensführung infolge von Industrialisierung und Verstädterung sowie mit dem damit verbundenen Zerfall traditioneller sozialer Gefüge wie Großfamilien, Clans und Stammesstrukturen.
- Diese Auseinandersetzung ist jedoch ambivalent: Sie eröffnet nicht nur produktive Möglichkeiten der Erneuerung, sondern birgt zugleich das Risiko von Fehlentwicklungen. Dazu zählen etwa eine einseitige Staatsfixierung, die Romantisierung revolutionärer Umbrüche und der damit verbundenen Gewalt, sowie die Überforderung angesichts der Herausforderung, pluralistische und nationalstaatlich organisierte Gesellschaften dauerhaft friedlich zu gestalten. Hinzu tritt die Schwierigkeit, gesellschaftlichem Wandel einen angemessenen Raum zu geben – jenseits von Erstarrung und Unterdrückung einerseits sowie eruptiver Destabilisierung und revolutionärer Überhitzung andererseits.
- In diesem Zusammenhang wird auch die Existenz unethischer Ausformungen der reformorientierten Strömung thematisiert, die sich in einzelnen Fällen ausdrücklich außerhalb des normativen Rahmens der freiheitlich-demokratischen Grundordnung (FDGO) bewegen.
- Eine zentrale These lautet dabei, dass sich solche problematischen Ausprägungen nicht isoliert verstehen lassen, sondern häufig im Wechselspiel mit den Zumutungen der Moderne sowie mit Erfahrungen teils exzessiver und gewaltsamer Unterdrückung herausbilden und verstärken.
- Vor diesem Hintergrund erfolgt eine differenzierte Verortung des IZM sowie eine Klärung seines Verhältnisses zur FDGO.
- Abschließend richtet sich der Blick nach vorn: Es wird gefragt, welchen Anspruch, welche Zielsetzungen und welche methodischen Zugänge Muslime im Rahmen einer reformorientierten Strömung entwickeln können, um auf der Grundlage der FDGO zu einer konstruktiven und nachhaltigen Gestaltung der Gesellschaft beizutragen.
Quellen:
Breuer, Rita (2019): Die Muslimbruderschaft in Deutschland. https://www.bpb.de/themen/islamismus/dossier-islamismus/290422/die-muslimbruderschaft-in-deutschland/ [Zugriff am 6.4.2026]
Colombo, Matteo (2022): Lost in transition: The Muslim Brotherhood in 2022 https://www.clingendael.org/sites/default/files/Policy_Brief_The_Muslim_Brotherhood_in_2022.pdf [Zugriff am 6.4.2026]
Geschichte: Was ist die reformorientierte Strömung?
Das IZM versteht sich als Teil, Trägerin und Förderin einer reformorientierten Strömung im Islam. Gemeint ist damit keine lose Modernisierungstendenz, sondern eine tief in der Tradition verankerte Orientierung, die an die klassischen Konzepte von islah (Reform) und tagdid (Erneuerung) anknüpft. Diese Orientierung zielt darauf, die Quellen des Islam in sich wandelnden historischen und gesellschaftlichen Kontexten verantwortungsvoll zur Geltung zu bringen – ohne dabei ihre normative Grundlage infrage zu stellen. Zu dieser Verortung verpflichtet sich das IZM und versteht ihre Arbeit als kontinuierliche Rückbesinnung auf diese Orientierung.
Was ist die reformorientierte Strömung im Islam?
In der islamischen Tradition werden islaḥ und tagdid seit Jahrhunderten verwendet, um Versuche zu beschreiben, Glauben und Praxis auf den ursprünglichen Maßstab von Koran und Sunna zurückzuführen und zugleich auf neue Herausforderungen zu antworten. Die „reformorientierte Strömung“ ist daher keine klar abgrenzbare historische Bewegung, sondern ein wiederkehrendes Motiv: das fortwährende Ringen darum, Inhalt und Geist der Botschaft zu bewahren und ihre Anwendung an wandelnde Kontexte anzupassen.
Bereits in den ersten Generationen nach dem Tod des Propheten Muhammad (Frieden und Segen seien mit Ihm) kam es zu grundlegenden Auseinandersetzungen darüber, wie seine Botschaft in neuen Situationen zu verstehen und umzusetzen sei. Fragen politischer Legitimität, juristischer Auslegung und den Umgang mit Neuerungen spiegelten unterschiedliche Versuche wider, Treue zur Offenbarung mit den Realitäten der jeweiligen Zeit in Einklang zu bringen.
Zugleich berichten die Quellen von Akteuren, die Religion vor zur Sicherung oder Ausweitung eigener Macht instrumentalisierten – ein Phänomen, das von Gelehrten früh erkannt und scharf kritisiert wurde.
Mit der Zeit wurden die Lehren des Korans und des Propheten Teil des kulturellen Gedächtnisses und des religiösen Erbes der muslimischen Gemeinschaft. Doch während sich gesellschaftliche Kontexte von Jahrhundert zu Jahrhundert tiefgreifend veränderten, blieb eine konstante Spannung bestehen: die Versuchung, Koranverse oder Hadithe selektiv zur Legitimation des Status quo, zur Absicherung ungerechter Machtverhältnisse oder zur Konstruktion imaginierter Gruppen zu instrumentalisieren und gleichzeitig neue gesellschaftliche Missstände zu ignorieren.
Reformorientierte Denkerinnen und Denker haben immer wieder auf diese Spannungen hingewiesen und betont, dass Offenbarung und menschliche Interpretationen sorgfältig unterschieden werden müssen.
Vor diesem Hintergrund entstanden früh Strömungen, die solche Fehlentwicklungen kritisierten und zu Korrektur und Erneuerung aufriefen. Manche Ansätze fanden zunächst wenig Resonanz und wirkten erst Jahrzehnte oder Jahrhunderte später fort, andere prägten ihre Zeit deutlich, beeinflussten islamische Theologie, Recht und Politik und gerieten später – gerade aufgrund ihres Erfolges – in Erstarrung und Formalismus.
Die „reformorientierte Strömung“ im hier verwendeten Sinne ist also kein einheitlicher Block, sondern eine idealtypische Sammelbezeichnung. Sie umfasst Persönlichkeiten, Bewegungen und Diskurse, die – bei aller Unterschiedlichkeit – vier gemeinsame Grundzüge teilen:
- Rückbindung an Koran und Sunna,
- Bewusstsein für die Fehlbarkeit menschlicher Deutungen,
- Nutzung methodischer Instrumente des sog. igtihad und uṣul al‑fiqh sowie
- Orientierung an ethischen Zielen (Maqaṣid asch‑Scharia) wie Gerechtigkeit, Schutz des Lebens und Wahrung der Menschenwürde.
Historische Bezugspunkte für die reformorientierte Strömung:
Die islamische Geschichte kennt zahlreiche Persönlichkeiten, die aus unterschiedlichen Perspektiven als Vertreter dieser reformorientierten Haltung gelesen werden können. Sie stehen exemplarisch für verschiedene Dimensionen von Reform: rechtlich‑methodische, spirituell‑ethische, politische sowie intellektuell‑philosophische.
- Umar ibn al Ḫaṭṭab, der zweite Kalif und enger Gefährte des Propheten, der für seine Gerechtigkeit, seine institutionellen Reformen und seine pragmatischen igtihad Entscheidungen in neuen Situationen bekannt ist.
- Ali ibn Abi Ṭalib, der vierte Kalif und Schwiegersohn des Propheten, der in sunnitischer wie schiitischer Überlieferung als Symbol für Prinzipientreue, Gerechtigkeit und Kritik an Machtmissbrauch gilt.
- Ḥasan al Baṣri, einer der bedeutendsten frühmuslimischen Asketen und Prediger, dessen scharfe moralische Kritik an gesellschaftlichen Missständen und geistiger Trägheit späteren Reformdiskursen wichtige Impulse gegeben hat.
- Umar ibn Abd al Aziz, Kalif der umayyadischen Dynastie, der zahlreiche Missstände seiner Vorgänger korrigierte, unrechtmäßiges Eigentum zurückgab und Belastungen für die Bevölkerung reduzierte und der deshalb in der Tradition oft als „fünfter rechtgeleiteter Kalif“ bezeichnet wird.
- Ḥasan und Ḥusain, die Söhne Alis und Enkel des Propheten, deren je eigene Wege – der Verzicht Ḥasans zum Wohle der Einheit und der Märtyrertod Ḥusains in Karbala – als unterschiedliche, aber komplementäre Formen des Kampfes für Gerechtigkeit und gegen Tyrannei verstanden werden.
- Die Gründer der vier sunnitischen Rechtsschulen (Abu Ḥanifa, Malik bin Anas, asch Schafii, Aḥmad bin Ḥanbal), deren Arbeiten zur Systematisierung von uṣul al fiqh und zum Gebrauch von Koran, Sunna, Konsens und Analogieschluss methodische Instrumente bereitstellten, auf deren Grundlage spätere Generationen auf neue Fragen reagieren und reformorientierte igtihad Leistungen erbringen konnten.
- Abu Ḥamid al Ghazali, der mit seinen Werken eine Synthese von äußerem Recht, Theologie und innerer Spiritualität anstrebte und von Teilen der Forschung ausdrücklich als muṣliḥ (Reformer) beschrieben wird.
Viele weitere Gelehrte, Kämpfer, Wissenschaftler und Reisende, die in unterschiedlicher Weise Reformimpulse gegeben haben, zum Beispiel:
- Zain al Abidin, als Vertreter einer spiritualisierten, auf innere Läuterung gerichteten Frömmigkeit;
- al Izz ibn Abd as Salam, der durch seine ethisch geprägte Fiqh Methodik und seine Kritik an ungerechten Herrschern hervorgetreten ist;
- Ṣalaḥ ad Din al Ayyubi, der als politischer und militärischer Führer zur Rückeroberung Jerusalems beitrug und in der islamischen Erinnerung als Symbol für gerechte Führung und Wiederherstellung der Einheit gilt;
- Ibn Taymiyya und sein Schüler Ibn al Qayyim, die Kritik an Taqlid, den Rückbezug auf Koran und Sunna und die Reinigung der Glaubenspraxis betonten und dadurch eine wichtige Linie der islah und tagdid Tradition prägten;
- Asch Schaṭibi, dessen Maqaṣid Theorie heute zu den zentralen Grundlagen maqaṣid orientierter Reformansätze zählt;
- Ibn Sina, Ibn Ruschd, Ibn Ḥazm und andere, die mit ihren rational kritischen Ansätzen zu Philosophie, Theologie und Recht zwar nicht im engeren Sinne politische oder rechtliche Reformprogramme verfolgten, deren Arbeiten aber wichtige Impulse für spätere Reformdiskurse über das Verhältnis von Vernunft, Text und Tradition gegeben haben.
Diese beispielhafte Aufzählung lässt viele Persönlichkeiten unerwähnt, macht aber deutlich, dass die muslimische Welt im Laufe ihrer Geschichte immer wieder tiefgreifende Herausforderungen, Krisen und Umbrüche erlebt und mit unterschiedlichen Formen von islaḥ und tagdid beantwortet hat. Die reformorientierte Strömung, der sich die DMG zuordnet, versteht sich als Fortsetzung dieser innerislamischen Tradition der Selbstkritik, Erneuerung und verantworteten Rückbindung an die Quellen.
Quellen:
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Kamali, Mohammad Hashim: The Middle Path of Moderation in Islam: The Qur’anic Principle of Wasatiyyah. Oxford: Oxford University Press, 2015
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Muhamad Zaid Ismail, Norahida Mohamed und andere: Islah and Tajdid: The Approach to Rebuilding Islamic Civilizations, https://kwpublications.com/papers_submitted/3220/islah-and-tajdid-the-approach-to-rebuilding-islamic-civilizations.pdf [Zugriff am 4.4.2026 ]
Rahman, Fazlur: Islam & Modernity. Chicago: The University of Chicago Press, 2024
Ramadan, Tariq: Der Islam und der Westen. M.S.V., Marburg 2000.
Ramadan, Tariq: Radikale Reform: Die Botschaft des Islam für die moderne Welt. Diederichs, München 2009
Ohne Verfasser: Reform (Islah) and Renewal (Tajdid) in Islamic Thought, https://www.dar-alifta.org/en/article/details/1870/reform-islah-and-renewal-tajdid-in-islamic-thought [ Zugriff am 4.4.2026 ]
Eine neue Herausforderung: Europäischer Kolonialismus
Der Beginn des Kolonialismus ist nun eine weitere tiefgreifende Herausforderung in der wechselvollen islamischen Geschichte Die Folgen beschränkten sich dabei keineswegs auf den Verlust politischer Souveränität, territoriale Fragmentierung oder ökonomische Ausbeutung. Vielmehr ging der Kolonialismus mit einer umfassenden Marginalisierung, Umformung und in Teilen auch Zerstörung gewachsener Institutionen islamischer Philosophie, Gelehrsamkeit und Wissensvermittlung einher.
Ein besonders aufschlussreiches Beispiel hierfür ist das Waqf-System. Über Jahrhunderte hinweg hatten diese frommen Stiftungen die finanzielle Unabhängigkeit von Moscheen, Bildungsinstitutionen, Krankenhäusern und karitativen Einrichtungen gewährleistet und damit eine zentrale Grundlage gesellschaftlicher Selbstorganisation gebildet. Im Zuge kolonialer Herrschaft wurden diese Strukturen jedoch in weiten Teilen Nordafrikas – insbesondere in Algerien, aber auch darüber hinaus in variierender Ausprägung – entweder verstaatlicht, unter direkte administrative Kontrolle gestellt oder politisch instrumentalisiert. Damit ging nicht nur ein ökonomisches System verloren, sondern ein wesentlicher Pfeiler religiöser, bildungsbezogener und sozialer Autonomie.
Solche Entwicklungen lassen sich als Reaktionen auf eine tiefgreifende historische Erschütterung verstehen – als Ausdruck einer kollektiven Erfahrung von Machtverlust und Fremdbestimmung. Gleichwohl erweisen sich sowohl eine unreflektierte Übernahme westlicher Modelle als auch eine pauschale Ablehnung des „Westens“ langfristig als unzureichende Antworten. Beide Positionen verfehlen die Komplexität der Herausforderung, da sie entweder in Selbstauflösung oder in defensive Abschottung münden.
Vor diesem Hintergrund wird deutlich, dass eine tragfähige Antwort eine differenzierte und kritische Auseinandersetzung mit den Ideen, Konzepten und Ideologien Europas voraussetzt. Eine solche Auseinandersetzung kann jedoch nur dann produktiv sein, wenn sie die eigenen normativen Bezugspunkte – insbesondere die islamischen Quellen und ihre ethischen Zielsetzungen (maqāṣid aš-šarīʿa) – als Maßstab beibehält.
An genau diesem Punkt setzt die moderne Phase der reformorientierten Strömung an, der sich auch die DMG zuordnet. Ihr Anliegen besteht darin, aus den eigenen intellektuellen und spirituellen Ressourcen heraus Antworten auf koloniale und postkoloniale Herausforderungen zu entwickeln – ohne dabei entweder in Selbstaufgabe oder in eine Haltung defensiver Abgrenzung zu verfallen.
Quellen:
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